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Align T-Rex 250

Am 02.12.2008
habe ich den neuen T-Rex 250 erhalten. Nach den Piccolos und der
Hornet ist der T-Rex 250 trotz seiner geringen Größe richtig erwachsen. Sehr
schätze ich den Vorteil, dass nach einem Absturz alle defekten Teile
ohne die Verwendung von Sekundenkleber ersetzt werden können. Lediglich
die verwendeten mini Inbusschrauben schmälern den Bauspaß da mit ihnen
sehr vorsichtig umgegangen werden muss.
Ausstattung:
In meinem Modell
kommen die folgenden Komponenten zum Einsatz:
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Motor |
Align standart |
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Ritzel |
16 |
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Regler |
Align RCE-BL 15X |
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Taumelscheibe |
Align DS410 |
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Heckservo |
Hitec 5084 MG |
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Kreisel |
Spartan ds760
aktuell:
µRondo
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Empfänger |
Futaba R617 FS 2,4 GHz |
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Flugakku |
Kokam 3S 740
SLS ZX
860mAh
Hyperion 850 |
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Hauptrotorblätter |
Align CfK |
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******************************** |
************************************************************ |
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Pitchwerte |
Maximum + 10
Neutral 0
Minimum - 10
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Fluggewicht |
334g |
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Baubericht
| Der ganze
Bausatz wird in einem verblüffend kleinen Karton geliefert,
eigentlich genau richtig um ihn beim Besuch im Modellbaugeschäft
noch mit zu nehmen :-) Es ist für mich immer wieder
erstaunlich, was alles in so einen kleinen Karton passt.
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| Die
einzelnen Baugruppen sind entsprechend der Bauanleitung
beschriftet verpackt, zum Teil auch bereits vormontiert. |



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| Ach ja,
Werkzeug liegt auch bei. Die ist bei den extrem kleinen
Madenschrauben auch zwingend erforderlich. Für mich ist die
Qualität des Werkzeugs ausreichend. In einigen Foren hatte man
sich beschwert, dass der Inbusschlüssel schnell rund werden
würde. Bei mir ist das nicht der Fall. Ich ziehe die
klitzekleinen Madenschrauben auch nur mit zwei Fingern an. Das
reicht völlig! Im Vergleich zu
einem normalen Feinschraubenzieher und einer Kugelgelenkzange
sieht man erst, wie klein die beiliegenden Werkzeuge sind. |

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| Da ich das
Set mit Servos, Motor und Regler gekauft habe findet sich im
Baukasten auch ein Tütchen mit den entsprechenden Komponenten.
Von der Servos für die Taumelscheibe bin ich übrigens
begeistert. Diese haben fast kein Getriebespiel und sich
zusätzlich sehr schnell.
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| In meinem
Modell wollte ich den Spartan DS760 einbauen da ich ihn vom Logo
600 3D nach der Umrüstung auf V-Stabi übrig hatte. Für das kleine Modell waren die
Anschlusskabel jedoch viel zu lang, deshalb habe ich sie
drastisch gekürzt. |
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| Der Aufbau
ging so spielend voran, dass ich fast keine Bilder erstellt
habe, deshalb hier nur ein paar Impressionen. Bezüglich der
Vormontage konnte ich bei Stichproben und späteren Reparaturen
feststellen, dass alle Schrauben ausreichen fest bzw. gesichert
waren. |

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13.12.2008
Heckrotorproblematik
Bereits der erste Testflug
in der Halle war von massiven Heckproblemen überschattet. Zuerst hatte
ich noch die Hoffnung, dass ich dies durch eine optimierte Kreiseleinstellung
in den Griff bekommen könnte, doch dies war leider nicht der Fall. Im
Gegenteil, je mehr Testflüge ich unternahm desto schlimmer wurde es.
Das Problem stellte
sich so dar, dass das Heck ständig zum pendeln neigte und auch im
Steigflug wahllos weg drehte. Erstaunlicherweise tritt dieses Problem
nicht bei jedem Modell auf. In meinem Bekanntenkreis war es jedoch bei 3
von 4 Modellen der Fall.
In verschiedenen
Internetforen wurden die verschiedensten Lösungsmöglichkeiten
diskutiert, von denen ich selbst auch einige ausprobiert habe:
- Leichtgängigkeit
der Hecksteuerbrücke und aller Gelenke herstellen
- Heckrotornabe
abschleifen
Alle diese Maßnahmen
führten in meinem Fall zu keinem Erfolg. Bei einem der letzten Testflüge
konnte ich das Modell nur mit viel Glück vor einem Absturz bewahren als
sich plötzlich der Heckrotor nicht mehr steuern ließ und das Heck wild
nach links und rechts ausschlug.
Um dem Fehler auf die
Spur zu kommen demontierte ich noch auf dem Modellflugplatz die
Hauptrotorblätter. Nun hielt ich das Modell mit der Hand fest und
schaltete die Gasvorwahl am Sender ein. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief
noch alles normal. Doch dann wollte ich mit dem Senderknüppel den
Heckrotor bewegen. Am Heckrotor tat sich nicht, dafür verschob bzw.
verbog sich das Heckservo auf dem Heckrohr!
Um das Problem weiter
einzugrenzen hängte ich am Heckservo das Ansteuergestänge aus. Bei
eingeschalteter Gasvorwahl musste ich jetzt feststellen, dass ich auch
mit viel Kraft den Heckrotor nicht steuern konnte! Als ich die
Gasvorwahl wieder ausschaltete ließ sich wieder alles relativ leicht steuern.
Von diesem Zeitpunkt
stand für mich fest, dass nur die Kugellager in den
Blatthaltern die Problemursache sein können. Dies bestätigte sich auf
bei der direkten Montage noch auf dem Modellflugplatz. Ein Blatthalter
zeigte bei Drehversuchen unter Last ein sehr deutliches Rastmoment. In
den Heckblatthaltern kommen jeweils zwei offene Miniaturkugellager mit
den Maßen 1,5 x 4 x 1,2 zum Einsatz.
Nach dem ich die
beiden Lager gehen höherwertige und gleichzeitig auch 0,5 mm breitere
Lager getauscht hatte funktionierte das Heck wesentlich besser, wenn
auch noch nicht ganz optimal.
SLS ZX 860mAh 3S1P Akku
Da meine 3S 740 Kokam Akkus
inzwischen mehr als zwei Jahre alt sind wollte ich zusätzlich noch einen neuen
Akku ausprobieren. Ich möchte an dieser Stelle aber unbedingt erwähnen, dass die
Kokams immer noch gut funktionieren kaum nachgelassen haben. Lediglich ein
Akkupack hat ist defekt da ich ihn vermutlich mit einem zu großen Ritzel
bei der Hornet überlastet habe.
Jetzt habe ich mit einen SLS ZX 860mAh 3S1P Akku von StephansLipoShop zugelegt. Von den äußeren Abmessung
gesehen ist der Akku etwas schmaler und kürzer, dafür aber etwas höher. Das
Gewicht ist nahezu identisch zu den Kokam 740 Akkus.

Somit passt er auch noch
super unter die Haube des T-Rex 250 ohne dass irgend etwas besonders gequetscht
werden muss. Sehr positiv sind mir die sehr flexiblen Anschluss- und auch
Balancerzuleitungen aufgefallen. Bei den Kokam Akkus sind die Balancer
Anschlüsse nämlich aus sehr steifem Kabel. Dies ist bei den SLS-Akkus
wesentlich besser gelöst.

Aufgrund der
schlechten Wetterlage konnte ich nur ein einige Testflüge in der Halle
absolvieren. Ich konnte jedoch direkt feststellen, dass die
Spannungslage während des Fluges nahezu konstant bleibt und man gar
nicht merkt, dass der Akku leer wird. Da ich sowieso immer mit
Timer fliege ist das für mich kein Problem. Sobald es die Wetterlage
zulässt werde ich einen Flug mit dem Datenlogger aufzeichnen.
21.12.2008
Heckriemen defekt
Beim letzten Hallefliegen stellten wir bei
dem T-Rex 250 von meinem Freund Markus fest, dass der Heckriemen plötzlich sehr
locker war. Markus spannte den Riemen zwar nach, doch so richtig brachte das
nichts. Zuhause stellte er fest, dass die im Gummi eingelagerten Fasern gerissen
waren.

Eigentlich würde ich sofort darauf
schließen, dass der Riemen zu stark gespannt war und deshalb gerissen
ist. Dies war jedoch nicht der Fall, da ich selbst die Riemenspannung
einige Flüge vorher geprüft hatte.
Beim Auswechseln des
Riemens stellten wir fest, dass die Kunststoffriemenscheiben der
Heckrotorwelle und des Zwischenantriebes übermäßig scharfe Kanten bzw.
Grate besitzen.

Möglicherweise führt dies ja zu einer Schwächung und in
der Folge auch zur Zerstörung des Riemens. Auffällig ist nämlich, dass
bei jedem T-Rex 250 den ich bis jetzt gesehen habe der Heckriemen mehr
oder weniger ausfaserte.
Eine Besserung
bringen möglicherweise die als Tuningteil verfügbaren Riemenräder aus
Alu. Diese sind wesentlich präziser gefertigt und besitzen auch keine
scharfen Kanten.
26.12.2008
Einbau Alu-Riemenscheiben &
Tuning Heckanlenkhebel
Kurz vor Weihnachten sind tatsächlich noch
die bestellten Alu-Tuningteile eingetroffen. Der Heckriemen wird jetzt präziser geführt und kann nicht mehr an dem
Heckrotor-Befestigungsteil schleifen. Seit diesem Umbau habe ich keinen neuen
Heckriemen benötigt.

Um das Heck noch etwas besser
unter Kontrolle zu bekommen habe ich den Heckumlenkhebel um ca. 7 mm
verlängert. Diese Maßnahme war aus meiner Sicht ein Erfolgt, denn jetzt
kann mit 35% Kreiselempfindlichkeit fliegen,

27.12.2008
Tuning Kufenbügel
Ok, die im folgenden beschriebenen
Maßnahme ist nicht zwingend erforderlich, mir gefällt es jedoch und der Aufwand
ist minimal. Ich habe das folgende Produkt zum Färben der Kufenbügel verwendet:

Beim Drogeriemarkt (DM,
Schlecker....) kostet die kleine Packung ca. 2,80. Der Vorgang an sich
ist ganz simpel. Ich habe in einen kleinen Topf ca. 300ml Wasser
gegeben, dazu etwas 2 Esslöffel des Färbemittels. Essig wie in der
Bedienungsanleitung gefordert habe ich keinen
verwendet. Nun das Wasser soweit erhitzen, dass es kurz vor dem
Siedepunkt ist. Es macht auch nichts wenn es etwas köchelt.
Die beiden Kufenbügel habe ich an
einen Faden gebunden und in den Topf gelegt. Es ist nicht notwenig, dass
die Bügel frei schwimmend befestigt werden. Der Faden dient lediglich
dazu sie später einfacher herauszufischen. Nach ca. 6 Minuten waren
meine Bügel bereits tiefschwarz und ich konnte sie unter klarem Wasser
abspülen. Von dem Ergebnis bin ich begeistert. Die Kufenbügel sind
einheitlich schwarz und die Farbe hält auch wenn man mit dem Finger
darüber rubbelt. Genial! Ach übrigens, der Topf ist auch wieder sauber
geworden ;-)
Zusätzlich soll das Abkochen noch
den positiven Nebeneffekt haben, dass die Bügel etwas flexibler werden
und unter Belastung nicht so schnell brechen. Dies scheint auch der Fall
zu sein wobei die Bügel natürlich nicht so weich werden, dass sie sich
unter dem Gewicht des T-Rex 250 durchbiegen.
Vorher:
Nachher:

Man sollte noch wissen, dass das
Einfärben nur dann klappt, wenn die Kufenbügel nicht durch
Sekundenkleber verunreinigt sind. An diesen Stellen dringt die Farbe
nämlich nicht in das Material ein wie an dem unten folgenden Reststück
zu sehen ist.

Die Heckrotorblätter
und die Paddel lassen sich auf diese Weise leider nicht einfärben da
sich offenbar aus einem anderen Material bestehen.
01.02.2009
Datenaufzeichnung
Hier die erste Datenaufzeichnung von
meinem T-Rex 250. Die Aufzeichnung wurde bei 2 Grad Außentemperatur
durchgeführt.

Legende für Datenaufzeichnung
| 0-20 |
Servotest am Boden |
| 30-50 |
Schwebeflug |
| 50 |
Voll-Pitch |
| 50 - 80 |
Schwebeflug |
| 80
|
Voll-Pitch |
| 80 - 130 |
Rundflug mit einigen
Steigflügen |
| 130 - 210 |
Schwebeflug |
| 210 |
Voll-Pitch |
| 210 - 260 |
Schwebeflug |
| 265 |
Voll-Pitch |
| 265 - 310 |
Schwebeflug |
| 310 - 320 |
Leistung wird vom
Drehzahlregler heruntergeregelt. |
04.04.2009
Neue Kabinenhaube
Lange habe ich hier nichts berichtet. Das
hatte einfach den Grund, dass ich mit dem Modell geflogen bin ohne etwas daran
zu verändern. Jetzt habe ich mir eine neue Kabinenhaube zugelegt, da ich mal
eine andere Farbe haben wollte.

Am Boden gefällt mir das blau mit
Glitzereffekt super, nur leider ist der Heli damit in der Luft bei
bedecktem Himmel nur
schlecht zu erkennen. Deshalb werde ich sie nur für das Hallenfliegen
einsetzen und für draußen eine Haube in grellen Farben selbst lackieren.
20.04.2009
Kabinenhaube selbst lackiert.
Jetzt habe ich es endlich geschafft die
neue Haube zu lackieren. Für die Lackierung habe ich die folgenden Farben
verwendet.

Diese Farben haften auf dem
GfK-Material der Haube sehr gut und trocknen zudem sehr schnell.

Für das Abkleben des Fensters zum
Lackieren habe ich Maskierfolie aus dem Airbrush-Bereich verwendet.
Im Flug ist das Modell für mich
persönlich jetzt wesentlich besser zu erkennen, gerade auch unter
schwierigen Lichtverhältnissen. So richtig lohnt sich der Aufwand
jedoch nicht. Eine fertig lackierte Haube ist günstiger, dafür aber
nicht so individuell.
28.05.2009
Transportkoffer
Heute ist endlich der Transportkoffer für
den T-Rex 250 eingetroffen. Diesen hatte ich im April bestellt und eigentlich
gar nicht mehr mit einer Lieferung gerechnet. Ich hatte mich damals für den
Koffer mit Sichtfenster entschieden, da ich so auf den ersten Blick sehen kann,
ob ich alles Notwendige zum Fliegen gehen eingepackt habe. Der Heli selbst ist
in dem Koffer gut verpackt, da wackelt nichts und gleichzeitig wird auch nichts
gequetscht oder verbogen.

20.09.2009
Ausfall Heckservo, PMG
Heckblatthalter
Heute bin ich auf dem
Modellflugplatz abgestürzt, da sich der Heckrotor nicht mehr steuern
ließ. Die Ursache habe ich trotz intensiver Suche nicht finden können.
Ich vermute einen von mir schlecht gecrimpten Servostecker beim Kürzen
der Kabel. Aus diesem
Grund habe diesen vom Heckservo erneuert.
Bei dem Absturz aus 10 Meter Höhe
mit ausgeschaltetem Antrieb sind die folgenden Teile kaputt gegangen:
- Blattlagerwelle
- Paddelstange
- Kufenbügel
Im Zuge der Reparaturarbeiten habe
ich auch gleich den neuen Heckrotor eingebaut. Dieser besitzt
Propellermomentgewichte (PMG) welche die Anlenkungskräfte reduzieren
sollen. Im folgenden Bild ist oben der neue Heckrotor mit PMGs
abgebildet, unten der alte.

Dabei bin ich jedoch gleich über die folgende
Hürde gestoßen. Die beiliegenden Schrauben zur Befestigung der
Heckrotorblätter benötigen einen neuen Inbusschlüssel mit 1,3 mm. Diesen
hatte ich natürlich nicht, deshalb habe ich einfach wieder die alten
Schrauben verwendet.

Beim anschließenden Testlauf musste ich
feststellen, dass der Heli eine Spurlaufdifferenz von ca. 3 cm hatte.
Ich kontrolliere alle Gestände und Kugelköpfe, konnte jedoch keinen
Fehler finden.
Bei genauer Kontrolle des Hauptrotorkopfes
stellte sich dann heraus, dass sich die Anlenkhebel der Blatthalter
verbogen hatten.

Mit einer Zange konnte ich diese vorsichtig
richten. Bei nächster Gelegenheit werde ich die Blatthalter jedoch
tauschen da ich nicht beurteilen kann, wie stark das Material an dieser
Stelle durch die Biegung geschwächt ist.
27.09.2009
Nicküberschlag im Stand,
CfK-Heckrotorblätter
Na super, heute hatte ich nach 3
erfolgreichen Flügen wieder einen Ausfall. Diesmal stand der Heli mit
eingeschaltetem Motor auf der Wiese als er plötzlich einen Überschlag
nach vorne macht. Dabei brach die Blattlagerwelle und die Paddelstande
wurde verbogen. Die CfK-Hauptrotorblätter wurden dabei
erstaunlicherweise nicht beschädigt!
Nachdem ich die
Fernsteuerkomponenten komplett ausgebaut hatte habe ich endlich den Fehler
gefunden:
Zur Gewichtserleichterung habe ich
alle Servokabel und speziell auch die Zuleitung zum Kreisel drastisch
gekürzt und neue Stecker befestigt. Ich habe damals eine einfach
Flachzange benutzt. Das Ergebnis sah folgendermaßen aus.

Bei der Abziehen eines Steckers vom Empfänger
rutschte die Signalleitung des Kreisels einfach aus dem Stecker heraus!
Aus diesem Grund habe ich mit einer Spezialzange aus dem Modellbaubedarf
alle Stecker neu gecrimpt.
Es hat sich leider auch herausgestellt, dass
bei dem Absturz mindestens 2 der 4 Kugellager in den
Hauptrotor-Blatthaltern kaputt gegangen sind. Dies äußerte sich beim
ersten Testschweben in einer äußerst trägen Reaktion auf den
Pitchknüppel.
Weiterhin habe ich direkt die neuen
CfK-Heckrotorblätter montiert.

Die folgende Flugerprobung zeigte, dass jetzt
wieder alles so funktioniert wie es sein soll. Die CfK-Heckrotorblätter
bringen keine Verbesserung der Heckrotorwirkung im Bezug auf die
Kreiselempfindlichkeit, dafür sehen sie aber schön aus und werden nicht
grün vom Gras.
04.10.2009
Röntgenbild
Da es heute extrem windig war habe
ich die Gelegenheit genutzt, das folgende Bild zu erstellen.

Mit dem SLS-Akku ist noch genügend Platz unter
der Haube.
04.10.2009
Hyperion CX G3 Lipo
Akku
Nachdem die Kokam 3S 760
Akkus deutliche Altersschwäche zeigen habe ich nach neuen Akkus für den
T-Rex 250 gesucht. Dabei bin ich auf die Hyperion 3S 850 mAh Zellen
gestoßen.

Die Größe der Zellen passt
und mit 71 Gramm ist ein Akku auch in der genau richtigen
Gewichtsklasse. Bemerkenswert bei diesen Zellen ist die Tatsache, dass
sie mit bis zu 5C (= 4250 mAh) geladen werden dürfen.
15.06.2010
µRondo und Flybarless
Umbau
Lange bin ich mit den
Modell ohne weitere Modifikationen geflogen. Es hat einfach alles super
funktioniert so dass ich keinen Grund hatte irgend etwas zu ändern. Der
Umbau auf Flybarless reizte mich aber schon lange. In meinem Modell
kommt das µRondo System von Pro-RC zum Einsatz welches Ende Juli 2010
lieferbar sein wird.
Den Umbau des Rotorkopfes
habe ich mit Align 3G Teilen realisiert. Dieses Rotorkopf passt optisch
sehr gut zu dem Modell und Ersatzteile sind im Bedarfsfall überall zu
bekommen.


Bei der Blattlagerwelle handelt es sich
übrigens um die gleiche Welle wie für den Paddelkopf.
Die Montage der Bauteile ist sehr einfach.
Bemerkenswert ist, dass dem Rotorkopfzentralstück neue härtere
Dämpfungsgummies beiliegen.

Weiterhin war es an einem Modell erforderlich,
die Anlenkkugeln der Servos weiter nach innen zu versetzten um
vernünftige Wege programmieren zu können.
Meinem Modell kommt aktuell (Juli 2010) noch
ein Vorserienmodell des µRondo zum Einsatz, dessen Software aber bereits
der Serien entspricht.
Die Größe es µRondo passt optimal zum T-Rex
250. Es sind keinerlei Fräsarbeiten am Chassis erforderlich, lediglich
die Kreiselauflage habe ich in die oberen vorhandenen Befestigungspunkte
eingesetzt. Weiterhin verwende ich einen Futaba Summensignalempfänger.
Das hat den Vorteil, dass wesentlich weniger Kabel erforderlich sind und
das ganze Modell wesentlich aufgeräumter aussieht. Hinzu kommt noch eine
geringe Gewichtseinsparung.
In Kürze folgt hier der Bericht vom Einbau und
der Inbetriebnahme der finalen Version.
16.04.2011
Aktuelle Bilder
In den letzten Monaten hatte ich nicht viel
Zeit mich um meine Homepage zu kümmern. Bevor ich den Text hier
aktualisiere gibt es vorab ein paar Bilder der aktuellen Mechanik mit
der in seit einer Weile unverändert fliege.

01.08.2011
Fusono Haube
Da es mechanisch an dem Modell nichts mehr zu
verbessern gibt habe ich mir eine neue Haube bestellt um mal wieder ein
etwas anderes Flugbild zu erhalten. Aufgrund der unruhigeren Farben ist
die Fluglage bei schlechten Lichtverhältnissen jedoch schwerer zu
erkennen als bei einer einfach lackierten Haube.

Trotzdem fliege ich fleißig mit ihr da das
verwendete Material und die Lackierung sehr flexibel und somit
absturzresistent sind.
Gleichzeitig habe ich auch den Futaba
Summensignal Empfänger aus- und einen Spektrum Satellitenempfänger an
das µRondo angeschlossen. Der Satellit passt optimal in das Modell,
zudem ist er noch sehr schön leicht was für das Flugverhalten natürlich
sehr angenehm ist. Zusammen ist dem µRondo ist das für mich die optimal
Kombination im T-Rex 250.

01.09.2011
Mini Jazz
In den letzten Wochen hat mich das grobe
Regelverhalten des Align-Drehzahlstellers immer mehr gestört. Gerade
beim tiefen Rückenschweben neigte er dazu bei leichten Pitchkorrekturen
dazu, ständig leicht mit der Drehzahl zu schwanken. Auch eine flachere
Gaskurve brachte keine wesentliche Besserung. Deshalb habe ich einen
Kontronik Mini-Jazz 15 eingebaut. Dieser ist sogar kleiner als der
Originalregler und passt deshalb optimal in das Chassis. Da es sich
dabei um einen echten Drehzahlregler handelt reicht eine Gasgerade aus.
Das Flugverhalten ist damit um einiges besser
und ausgewogener. Auch die Heckstabilisierung funktioniert besser. Ich
kann den Einbau nur empfehlen.
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